Montag, 29. September 2008

Wie nennt man sowas....

Normalerweise besteht das Leben ja aus Höhen und Tiefen. Und im Laufe des Lebens lernte ich auch, dass die Tiefen ebenso wichtig sind, damit ich die Höhen überhaupt erkennen kann.
Wie aber soll ich es nennen, wenn das aktuelle Leben statisch verläuft, wie auf einer Linie, keine Kurven erkennbar?
Ist es so, dass in gleichbleibendem Empfinden nicht mal mehr erkennbar ist, ob diese Linie nun im Tal oder eher im Mittelfeld stattfindet?
Ich habe überrascht bemerkt, dass ich in der letzten Zeit kaum noch lache (höchstens mal mit der Motte, aber die ist auch der einzige funkelnde Stern in meinem Leben) und ich ziemlich lust- und enregielos durch den Alltag stapfe. Das Praktikum wird abgeleistet, nicht mehr und nicht weniger und ich würde mir doch gerne eine schöne Zeit jetzt schaffen, denn wenn im Frühjahr die Prüfungsvorbereitungen beginnen, dann hab ich eh für nichts anderes mehr einen Kopf.
Die Trennung ist nun auch schon über zwei Monate her und hinterlässt noch immer Spuren, vor allem, weil sein endgültiger Abschied ins Ferne Land kurz bevorsteht. Ich hab nicht gedacht, dass es mir doch so weh tun wird.
Es heißt immer so schön, dass man sich etwas Gutes tun soll, aber guter Rat ist teuer. Es ist und bleibt alles ein lustloses Unterfangen.

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