Montag, 29. September 2008

Ui, sparen ist angesagt

Beim Stöbern bin ich gerade auf dieser Buch gestoßen:

Solvi Dos Santos
Wohnideen 1001 Nacht
Zeitgemäß wohnen im orientalischen Stil
deutsch
192 Seiten
450 farbige Abbildungen
Format: 24,30 x 27,80 cm
29,95 € (D)
30,80 € (A), 49,90 sFr
ISBN: 978-3-88472-911-3
noch nicht erschienen
Erscheint im Oktober 2008


Lassen Sie sich inspirieren! Der Orient bereichert unseren Wohnstil nicht nur durch kunstvoll gewebte Teppiche oder schillernde Stoffe, Ornamente, leuchtend glasierte Kacheln oder romantische Lampen.Sølvi Dos Santos erlaubt uns einen intimen Einblick in die unterschiedlichen Wohnwelten, die hippe Designer, Künstler, Landedadlige und Plantagenbesitzer nach alter Tradition oder mit individueller Extravaganz geschaffen haben - 1000 Ideen, wie Sie im orientalischen Stil zeitgemäß wohnen können!
  • Alle Variationen des orientalischen Stils: elegant, ländlich, verspielt, reduziert.
  • Vielfältige Inspirationen für alle Zimmer, für Veranda, Terrasse und Garten.
  • Einblick in die Wohnungen von bekannten Persönlichkeiten wie z. B. Orhan Pamuk oder Rifat Özbek.
  • 450 Fotos von der bekannten Interior-Fotografin Sølvi Dos Santos.

Das werd ich mir dann mal in der Buchhandlung meines Vertrauens anschauen gehen und ich befürchte, dass ich es dann auch in meinem Besitz haben möchte...

Die Pleite mit Frau Barcomi

Mit dem Geburtstags-Gutschein einer örtlichen Buchhandlung erstand ich voller Stolz das Backbuch von Frau Barcomi.
Ich hatte schon so viel darüber gelesen und davon gehört und wollte es endlich auch besitzen.
Schon vor über einer Woche kaufte ich die Zutaten für die Monster-Brownie und da ich heute mal einen Tag außer der Reihe frei hatte, sollte gebacken werden. Ziemlich aufwendig war es schon und irgendwie ne ziemliche Masse Teig in verschiedenen Schüsseln. Schnell noch umdisponiert mit der Backform und dann ab in den Ofen.
Die vorgeschriebene Backzeit überschritt ich schon mit 15 Minuten und das Resultat ist einfach nur zum Heulen.....*schnief*
Unten ziemlich verbrannt und in der Mitte noch ganz flüssig. Das einzig Ansehnliche ist die obere Optik.
Nun werden wir wohl ein paar Krümel von oben und vom Rand naschen und den Rest den ewigen Jagdgründen der Müllhalde übergeben.
Ich bin voll traurig und hab mir doch so ein kleines Erfolgserlebnis gewünscht....

Versteh einer die Menschen

Manchmal bin ich wirklich fassungslos wie Menschen miteinander umgehen.
Da hab ich eine nette Person bei Skype getroffen. Wir haben gechattet, wir haben telefoniert so ungefähr einen Monat lang. Und dann so mir nichts, dir nichts wird der Kontakt komplett abgebrochen ohne ein einziges Wort. Keine Antwort über Skype, keine Antwort auf SMS und das Telefon wird nicht abgenommen oder sogar noch besser abgeschaltet.
Es fällt mir schwer, da eine "Schwamm drüber"-Mentalität zu entwickeln und es beschäftigt mich mehr als mir lieb ist.
Passt ja auch prima zur allgemeinen Befindlichkeit....na, bravo!

Wie nennt man sowas....

Normalerweise besteht das Leben ja aus Höhen und Tiefen. Und im Laufe des Lebens lernte ich auch, dass die Tiefen ebenso wichtig sind, damit ich die Höhen überhaupt erkennen kann.
Wie aber soll ich es nennen, wenn das aktuelle Leben statisch verläuft, wie auf einer Linie, keine Kurven erkennbar?
Ist es so, dass in gleichbleibendem Empfinden nicht mal mehr erkennbar ist, ob diese Linie nun im Tal oder eher im Mittelfeld stattfindet?
Ich habe überrascht bemerkt, dass ich in der letzten Zeit kaum noch lache (höchstens mal mit der Motte, aber die ist auch der einzige funkelnde Stern in meinem Leben) und ich ziemlich lust- und enregielos durch den Alltag stapfe. Das Praktikum wird abgeleistet, nicht mehr und nicht weniger und ich würde mir doch gerne eine schöne Zeit jetzt schaffen, denn wenn im Frühjahr die Prüfungsvorbereitungen beginnen, dann hab ich eh für nichts anderes mehr einen Kopf.
Die Trennung ist nun auch schon über zwei Monate her und hinterlässt noch immer Spuren, vor allem, weil sein endgültiger Abschied ins Ferne Land kurz bevorsteht. Ich hab nicht gedacht, dass es mir doch so weh tun wird.
Es heißt immer so schön, dass man sich etwas Gutes tun soll, aber guter Rat ist teuer. Es ist und bleibt alles ein lustloses Unterfangen.

Sonntag, 28. September 2008

Kurz vorm Platzen

Leider komme ich in letzter Zeit nicht dazu, hier etwas zu posten, aber ich werde heute ganz sicher noch den einen oder anderen Satz verzapfen. Ich brauche ganz dringend ein Ventil, um ein bissl Druck abzulassen, damit ich nicht in absehbarer Zeit platze (was jetzt mal gar nix mit zu vielen Kilos zu tun hat!).
Ich wünsche mir so sehr, dass ich am Abend die Muße dazu finde, wenn die Motte schlummern gegangen ist.

Es ist echt mal wieder kaum auszuhalten..... *schnief*

Mittwoch, 10. September 2008

Das Chaos beherrscht den Alltag

Wenn ich so die vergangenen 14 Tage betrachte, dann war da ganz schön was los.
Oberflächlich betrachtet könnte ich es zusammenfassen mit wenigen Worten: eine Hochzeit, zwei Geburtstage und zum Glück kein Todesfall.
Aber in Wirklichkeit war alles viel aufregender, viel dramatischer! Und der Schutzengel hatte wahrlich viel Arbeit Ende August!
Die Hochzeit der Cousine war ein tolles Erlebnis. Die Motte war ein wunderbares Blumenstreumädchen und sie war furchtbar beeindruckt von der Braut (O-Ton: "Das Schönste bei der Hochzeit war die Braut") - also alles ganz prima, wäre da nicht das tolle rosafarbene Kleid gewesen, dass um jeden Preis sauber gehalten werden wollte. Soll heißen, dass selbst beim Fallen über einen Ball lieber in kauf genommen wird, dass Körperteile in Mitleidenschaft gezogen werde - hauptsache, dass das Kleid noch in wunderbarem rosa erstrahle. Das Resultat war ein so schmerzendes rechtes Handgelenk mit einem nicht mit schreien aufhören wollendem dranhängendem Kind, dass wir doch eine Röntgenuntersuchung in der Chirurgie des örtlichen Krankenhauses vorzogen.
Zum Glück bestätigte sich diese Vermutung nicht, die Knochen sind wunderbar heil und die Motte hat nun ein Foto von ihrer Hand innen (wie sie selbst sagt!).
Ärgerlich war nur, dass während des KH-Aufenthaltes bei der Hochzeit das Essen serviert wurde und als wir mit knurrendem Magen ankamen, agb es nur noch kalte Reste. Was soll's, hauptsache dem Kind gehts wieder gut.

Das nächste spurenhinterlassene Erlebnis sollte am nächsten Tag folgen. Wobei der Tag einfach fantastisch anfing, denn im fernen Erlangen gibt es einen Jako-o Shop (echt ein Glück, dass das so weit weg ist, denn dort würde ich sicher viel Geld lassen!). Ich gönnte uns sechs neue Kindergläser, das sollte für dieses Mal reichen und dann machten wir uns auf den Heimweg. Schwupps gings über die Autobahn, noch bei einem Autohof getankt und dann wäre es fast für alle Zeit vorbei gewesen. Denn bei so ca. 160 km/h kam uns plötzlich ein Geisterfahrer entgegen und mein Dad konnte gerade noch so in letzter Sekunde ausweichen. Irgendwie sitzt der Schock noch heute ganz tief, aber auch die Erleichterung, dass weder uns noch einem anderen Verkehrsteilnehmer etwas passiert ist!
Ich denke mal, dass das an negativen Erlebnissen für mindestens den Rest des Jahres genügen sollte, oder?

Zu den Geburtstagen - vor allem dem den Motte - schriebe ich lieber etwas in einem neuen Beitrag und dann gibts auch ein paar Fotos dazu!