Mittwoch, 10. September 2008

Das Chaos beherrscht den Alltag

Wenn ich so die vergangenen 14 Tage betrachte, dann war da ganz schön was los.
Oberflächlich betrachtet könnte ich es zusammenfassen mit wenigen Worten: eine Hochzeit, zwei Geburtstage und zum Glück kein Todesfall.
Aber in Wirklichkeit war alles viel aufregender, viel dramatischer! Und der Schutzengel hatte wahrlich viel Arbeit Ende August!
Die Hochzeit der Cousine war ein tolles Erlebnis. Die Motte war ein wunderbares Blumenstreumädchen und sie war furchtbar beeindruckt von der Braut (O-Ton: "Das Schönste bei der Hochzeit war die Braut") - also alles ganz prima, wäre da nicht das tolle rosafarbene Kleid gewesen, dass um jeden Preis sauber gehalten werden wollte. Soll heißen, dass selbst beim Fallen über einen Ball lieber in kauf genommen wird, dass Körperteile in Mitleidenschaft gezogen werde - hauptsache, dass das Kleid noch in wunderbarem rosa erstrahle. Das Resultat war ein so schmerzendes rechtes Handgelenk mit einem nicht mit schreien aufhören wollendem dranhängendem Kind, dass wir doch eine Röntgenuntersuchung in der Chirurgie des örtlichen Krankenhauses vorzogen.
Zum Glück bestätigte sich diese Vermutung nicht, die Knochen sind wunderbar heil und die Motte hat nun ein Foto von ihrer Hand innen (wie sie selbst sagt!).
Ärgerlich war nur, dass während des KH-Aufenthaltes bei der Hochzeit das Essen serviert wurde und als wir mit knurrendem Magen ankamen, agb es nur noch kalte Reste. Was soll's, hauptsache dem Kind gehts wieder gut.

Das nächste spurenhinterlassene Erlebnis sollte am nächsten Tag folgen. Wobei der Tag einfach fantastisch anfing, denn im fernen Erlangen gibt es einen Jako-o Shop (echt ein Glück, dass das so weit weg ist, denn dort würde ich sicher viel Geld lassen!). Ich gönnte uns sechs neue Kindergläser, das sollte für dieses Mal reichen und dann machten wir uns auf den Heimweg. Schwupps gings über die Autobahn, noch bei einem Autohof getankt und dann wäre es fast für alle Zeit vorbei gewesen. Denn bei so ca. 160 km/h kam uns plötzlich ein Geisterfahrer entgegen und mein Dad konnte gerade noch so in letzter Sekunde ausweichen. Irgendwie sitzt der Schock noch heute ganz tief, aber auch die Erleichterung, dass weder uns noch einem anderen Verkehrsteilnehmer etwas passiert ist!
Ich denke mal, dass das an negativen Erlebnissen für mindestens den Rest des Jahres genügen sollte, oder?

Zu den Geburtstagen - vor allem dem den Motte - schriebe ich lieber etwas in einem neuen Beitrag und dann gibts auch ein paar Fotos dazu!

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